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Solarladeregler
Funktionsweise
In Inselsystemen dient der Solarladeregler dem Schutz der Batterie vor Über- und Tiefentladung. Aus wirtschaftlichen Gründen kommt hier ein MPP-Tracker selten zum Einsatz, da der technische Mehraufwand den Nutzen meist wieder aufhebt. Stattdessen überwacht der Laderegler den Ladezustand des (Blei)Akkus über die Spannung. Sinkt sie unter 11,4V wird die Last abgeschaltet, steigt sie über 14,4V wir die Ladung unterbrochen. Zwei Schaltungsvarianten kommen dabei in Frage:
- Serien- bzw. Längsregler, oder
- Parallel- bzw. Shuntregler.
Sie unterscheiden sich lediglich in der Trennung des PV-Generators von Batterie und Last.
Aufbau
Es sind wenigstens drei Anschlüsse vorhanden, für das Solarpanel, die Batterie und die zu versorgende Last (Verbraucher wie z.B. Lampen). Prinzipiell handelt es sich an jedem Anschluss des Ladereglers um Hoch- bzw. Tiefsetzsteller, je nachdem ob die angelegte Spannung erhöht oder vermindert werden soll. Diese Form von Spannungswandlern sind u.a. auch die Grundlage für Schaltnetzteile, wie man sie auch in PC-Netzteilen oder trafolosen Steckdosen-Netzteilen findet.
Von SEWA eingesetzte Modelle
Hauptsächlich werden Solarladeregler der Firmen Phocos, VictronEnergy und selten von Steca eingesetzt.
Überschussmanagement
Im Projekt Überschussenergie sollen verschiedene Möglichkeiten zur Nutzung der vorhandenen Überschussenergie untersucht werden. Verwendet werden hierfür der Kemo-Batteriewächter sowie die Regler DCL und DCS der Firma Phocos.