Inhaltsverzeichnis

Voraussichtlicher Anreise der Praktikanten

SEWA Standardthemen

SEWA Schwerpunkthemen 2016

Evaluierung bestehender Anlagen

Einige unserer Installationen sind defekt. Es ist zu klären, warum diese Defekte nicht behoben wurden bzw. werden können. Handelt es sich um sozio-ökonomische oder technische Faktoren. Inwieweit spielt die Nichterreichbarkeit per Telefon eine Rolle? Mögliche Probleme:

Ziel

Letztenendes sollen Haltbarkeit und Verfügbarkeit erhöht werden. Dazu ist von Interesse, welcher Art die Defekte sind und was wir auf unserer Seite verbessern können. Wichtig ist dabei die Frage, wie wir uns vor Ort verhalten wollen:

Vorüberlegungen

Was können und müssen wir bereits vor Ort und was in Deutschland klären?

Vorbereitung

SEWA-Büro muss erreichbar sein. Daher übernimmt Solange das Telefon in ihr Büro. Auf diesem Weg können wir Anrufe protokollieren. In ihrem Urlaub muss diese Aufgabe von Yéral übernommen werden.

Organisation

Erarbeitung eines Konzepts zur Nutzung von Überschussenergie (in Pharmacies) mit soziologischer Studie

Aus praktischen Überlegungen kommen nur CSPS als Einsatzort einer größeren Handyladestation in Frage (max. 25 Telefone gleichzeitig). Dieser Service kann gegen Gebühr (50CFA pro Handy?) die Kosten für Malariapräparate senken. Technisch ist dieser Fall lösbar, schwieriger wird es bei der Umsetzung und Verantwortung vor Ort. Mit einem geeignetem Konzept (Rotationsprinzip, usw.) lässt sich vielleicht ein nachhaltiges Modell zur Senkung der Behandlungskosten verwirklichen. Evtl. ein paar Tage im Dorf verbringen, um sinnvolle Nutzung von Überschussenergie oder Handyladung etc herauszufinden. Hier ist ein sensibles Vorgehen gefragt, um keine Zoo-Atmosphäre entstehen zu lassen.

Programmierung eines Offline-PM

Alle Projekte werden seit 2013 in einem Projektmanagement-Tool (kurz PM) verwaltet. Dabei handelt es sich um eine Webseite (http://pm.solar-afrika.de), wo alle Projekte und deren Stand aufgeführt werden. Das Tool ist eine auf Drupal basierende Serverapplikation. Da es in Burkina häufig zu Netzausfällen und damit zur Nichterreichbarkeit kommt, wäre es für SEWA-Burkina (Yéral und Solange) von Vorteil, wenn sie eine Offline-Variante auf PC und auf dem Laptop (während der Reisen) hätten. Es können dann Offline Daten eingegeben und unterwegs der vergangene Status aufgerufen werden. Bei vorhandener Internetverbindung werden die Daten auf dem Server aktualisiert. In Zusammenhang mit Drupal gibt es einige Ideen, aber das erfolgversprechendste scheint die Nutzung von PouchDB als Offline-DB zu sein https://ffwagency.com/blog/a-content-staging-solution-for-drupal-8-and-more

Optimierung der Anemometer-Messanlage in Pathiri

Alle drei Monate müssen die Batterien des Datenloggers getauscht werden. Einsatz eines Akkus wäre hier optimal, aber thermisch anspruchsvoll. Man kann eine Ladeschaltung entwickeln und zusätzlich ein M2M-Modul von Phoenix Contact einsetzen, um die Daten via Mobilfunknetz zu versenden. Damit entfallen die Kosten für die Anfahrt.

Entwicklung eines Savonius-Rotors im Eigenbau

Mit Ölfass Autofelge und Lichtmaschine lässt sich vielleicht eine KWEA realisieren. Interessantes Bastelprojekt, das sich mit Ouagalab evtl. verwirklichen ließe.

Netzwerken: Kontakt zu anderen Gruppen, ONG, usw. im Bereich erneuerbare Energien herstellen

Eigentlich kein separates Thema, aber diese wichtige Arbei gerät im Alltag in Burkina schon mal in Vergessenheit. Ouagalab für Technik-Freaks, Windempowerment, Savethechildren, usw. Fundraising-Modelle Welche Möglichkeiten bestehen, um z.B. Praktikanten zu fördern  SEWA bewirbt sich als Anbieter einer Praktikumsstelle beim ASA-Programm.

Weitere Forschungsrelevante Fragestellungen

https://docs.google.com/a/solar-afrika.de/document/d/16DzH-RwxQZhNBrgSGVzVrgQueSkJRSaIqv5zR9eB3-4/edit?usp=sharing